Die Zahlen
| Anlage (Teileinspeisung) | Vergütung ab 01.08.2026 |
|---|---|
| bis 10 kWp | 7,70 ct/kWh |
| 10–40 kWp | 6,66 ct/kWh |
| EEG-Entwurf (Kabinett 07/2026) | 5,2 ct/kWh für 36 Monate – Entwurf, nicht beschlossen |
Quellen: pv magazine: Einspeisevergütung ab August 2026 (31.07.2026) · pv magazine: EEG-Entwurf in der Verbändeanhörung (20.07.2026). Stand: 08.10.2026.
Was sich im Verkaufsgespräch ändert
„Die Anlage zahlt sich über die Einspeisung ab“ zieht nicht mehr. Gleichzeitig ging der Zubau kleiner Dachanlagen im ersten Halbjahr 2026 zurück (7.394 MW Zubau insgesamt, rund 388.000 Anlagen, −18 % zum Vorjahr), während Speicher um 76 % zulegten. Kunden kaufen Unabhängigkeit, nicht Einspeisung.
- Rechnen Sie mit Eigenverbrauch statt mit Einspeisung.
- Nehmen Sie die Heizung ins Angebot – sie ist der größte Verbraucher im Haus.
- Bieten Sie Wärme als Speicher an: Überschuss, der sonst für 7,70 ct ins Netz geht, ersetzt teure Heizenergie.
- Ein Termin, zwei Aufträge: PV-Anlage und Heizung beim selben Kunden.
Quellen: Solarserver: PV-Markt im ersten Halbjahr 2026 (17.07.2026). Stand: 08.10.2026.
Stichtag 31.12.2026
Nach dem Kabinettsbeschluss vom 29.07.2026 behalten Anlagen, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, die bisherige Vergütung. Neuanlagen ab 2027 sollen eine Übergangszahlung von 5,2 ct/kWh für 36 Monate erhalten, danach einen Direktvermarktungsbonus. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht entschieden. Für Ihre Kunden heißt das: Wer jetzt entscheidet, sichert sich die heutige Vergütung – und sollte die Heizung gleich mitdenken.
Quelle: Deutsche Handwerks Zeitung. Stand: 08.10.2026.
Mehr dazu: Heizstab, Akku oder Wärmespeicher? · Heizung als Zusatzgeschäft
Als PV-Betrieb Partner werden →
Stand: 08.10.2026 · Heizungskonzepte Deutschland · Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.