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Vergleich · Photovoltaik · B2B

PV-Überschuss: Heizstab, Akku oder Wärmespeicher?

Kurzantwort

Ein Heizstab ist die billigste Lösung, deckt aber meist nur Warmwasser. Ein Batteriespeicher verschiebt Strom in den Abend, ist pro kWh aber teuer und hilft der Heizung wenig. Ein Wärmespeicher in der Heizzentrale macht aus dem Überschuss direkt Heizwärme und Warmwasser – das ist für die meisten Häuser der größte Hebel.

PV-Überschuss Stromspeicher Netz · günstige Stunden Impulstherme Thermofluid-Speicher Heizkörper Fußbodenheizung Warmwasser bestehender Kessel optional: Hybrid mit Öl/Gas Strom Vorlauf (warm) Rücklauf
Vereinfachtes Schema. Die Impulstherme lädt ihren Wärmespeicher mit PV-Überschuss, aus dem Stromspeicher oder in günstigen Stromstunden und gibt die Wärme über die vorhandenen Heizkreise ab – allein oder zusammen mit dem bestehenden Kessel.

Das Problem: Überschuss ist 2026 fast nichts mehr wert

Neue Anlagen bis 10 kWp mit Teileinspeisung bekommen seit 01.08.2026 7,70 ct pro kWh. Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch einer typischen Hausanlage bei rund 30 %, mit Batteriespeicher bei 60–80 % (Richtwerte HTW Berlin). Der Rest geht billig ins Netz. Der größte Energieverbraucher im Haus ist aber nicht der Haushaltsstrom, sondern die Heizung.

Die drei Wege im Vergleich

Heizstab im PufferBatteriespeicherWärmespeicher (Heizzentrale)
Was wird gespeichert?Wärme im Warmwasser-/PufferspeicherStromWärme im Thermofluid
Nutzen für die Heizunggering – meist nur Warmwasserindirekt – Strom für Geräte am Abenddirekt – Heizung und Warmwasser
Leistungtypisch 2–3 kWje nach Wechselrichterbis 17,8 kW Heizleistung (Herstellerangabe)
Anschaffungca. 100–200 € + Einbaudeutlich vierstelligrund 13.000 € inkl. Montage (Kalkulationsbeispiel, Preis legt der Fachbetrieb fest)
Ersetzt die alte Heizung?neinneinja, oder hybrid mit Öl/Gas
MontageeinfachElektro, 1 Tag1 Tag (Herstellerangabe)

Quellen: pv magazine: Einspeisevergütung ab August 2026 (31.07.2026) · HTW Berlin: Unabhängigkeitsrechner · co2online: PV-Heizstab. Stand: 08.10.2026.

Was das für Ihr PV-Angebot heißt

Der Heizstab ist ein gutes Zusatzteil, aber kein Heizungsauftrag. Der Batteriespeicher ist längst Standard im Angebot – der Speicherzubau ist im ersten Halbjahr 2026 um rund 76 % gestiegen. Die Heizung ist der Teil, den fast kein PV-Betrieb im selben Termin mitverkauft. Genau da entsteht der zweite Auftrag beim selben Kunden.

Ehrlich gerechnet: Die Impulstherme wandelt Strom 1:1 in Wärme. Eine Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom 2–4 kWh Wärme. Pro kWh Wärme braucht die Impulstherme also mehr Strom. Bei hohem Wärmebedarf und normalem Strompreis sind die laufenden Kosten deshalb höher als bei Wärmepumpe oder Gas. Ihr Vorteil liegt woanders: deutlich geringere Anschaffung als eine Wärmepumpe, keine Außeneinheit, Montage an einem Tag (Herstellerangabe) und ein Speicher, der gezielt dann lädt, wenn Strom billig oder vom eigenen Dach kommt.

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2 / 3 · Ihr Betrieb
3 / 3 · Ihr Kontakt

Häufige Fragen

Was ist besser für PV-Überschuss: Heizstab oder Batteriespeicher?

Für Warmwasser ist der Heizstab die günstigste Lösung. Für Strom am Abend ist es der Batteriespeicher. Für die Heizung selbst hilft keiner von beiden viel – dafür braucht es einen Wärmespeicher in der Heizung.

Kann ich mit PV-Überschuss das ganze Haus heizen?

Im Sommer und in der Übergangszeit großteils, im Winter nicht allein. Deshalb lädt eine Heizzentrale mit Wärmespeicher zusätzlich in günstigen Stunden eines dynamischen Stromtarifs oder läuft hybrid mit der bestehenden Öl- oder Gasheizung.

Lohnt sich Einspeisen 2026 noch?

Kaum: Neue Anlagen bis 10 kWp mit Teileinspeisung bekommen seit 01.08.2026 7,70 ct/kWh. Jede selbst genutzte kWh ersetzt teureren Strom oder teure Heizenergie.

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