Das Objekt und die Messwerte
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Gebäude | Zweifamilienhaus, Oberbayern |
| Versorgt | Heizung und Warmwasser, zwei Wohneinheiten, eine Impulstherme |
| Stromverbrauch gesamt | 14.000 kWh pro Jahr |
| je Wohneinheit | 6.500–7.000 kWh pro Jahr |
| Stromtarif | 21 ct/kWh (Wärmepumpentarif) |
| Kosten je Wohneinheit | 1.365–1.470 € pro Jahr, rund 115–125 € im Monat |
| PV-Anlage | keine – mit PV weiter senkbar |
Gemessene Werte eines realen Objekts laut Hersteller, Stand 08.10.2026. Verbrauch und Kosten hängen von Gebäude, Tarif und Nutzungsverhalten ab und sind keine Zusage für andere Objekte.
Wie Sie das im Kundengespräch einsetzen
- Nicht versprechen, vergleichen: Legen Sie die Heizkostenabrechnung des Kunden daneben – Verbrauch in kWh und Preis pro kWh.
- Tarif zuerst: Ob ein Wärmepumpen- oder dynamischer Tarif möglich ist, klärt der Kunde mit Netzbetreiber und Lieferant.
- PV einrechnen: Jede kWh vom eigenen Dach ersetzt eine kWh Netzstrom – im Beispiel 21 ct.
- Ein Gerät, zwei Wohneinheiten: laut Hersteller möglich; bei höherem Bedarf kaskadierbar.
Ehrlich gerechnet: Die Impulstherme wandelt Strom 1:1 in Wärme. Eine Wärmepumpe macht aus 1 kWh Strom 2–4 kWh Wärme. Pro kWh Wärme braucht die Impulstherme also mehr Strom. Bei hohem Wärmebedarf und normalem Strompreis sind die laufenden Kosten deshalb höher als bei Wärmepumpe oder Gas. Ihr Vorteil liegt woanders: deutlich geringere Anschaffung als eine Wärmepumpe, keine Außeneinheit, Montage an einem Tag (Herstellerangabe) und ein Speicher, der gezielt dann lädt, wenn Strom billig oder vom eigenen Dach kommt.
Stand: 08.10.2026 · Heizungskonzepte Deutschland · Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.