Warum Einspeisen allein nicht mehr reicht
Seit der EEG-Anpassung erhalten neue kleine PV-Anlagen mit Teileinspeisung 7,70 ct pro kWh (Inbetriebnahme ab 08/2026, ≤ 10 kWp). Netzstrom kostet Haushalte ein Vielfaches. Für Fachbetriebe heißt das: Das stärkste Argument für die PV-Anlage ist heute der Eigenverbrauch – und der größte Verbraucher im Haus ist die Heizung.
Drei Wege, PV-Strom als Wärme zu nutzen
| Lösung | Speicher | Außeneinheit | Montage |
|---|---|---|---|
| Heizstab im Pufferspeicher | Wasser im Puffer | nein | einfach, nur Teilwärme |
| Wärmepumpe | optional | ja | mehrere Tage |
| Impulstherme | Thermofluid im Gerät | nein | 1 Tag (Herstellerangabe) |
Wie die Impulstherme PV-Überschuss nutzt
Im „Turbo“-Modus lädt sie ihren Wärmespeicher, sobald die PV-Anlage Überschuss liefert. Reicht die Sonne nicht, kann sie günstigen Strom aus einem dynamischen Börsentarif oder einem Wärmepumpentarif nutzen. Die Wärme gibt das Thermofluid gleichmäßig über die vorhandenen Heizkreise ab. Nach Herstellerangabe sind durch diese Lastverschiebung bis zu 30–50 % geringere Stromkosten möglich – abhängig von Tarif, PV-Anlage und Gebäude.
Stand: 08.10.2026 · Heizungskonzepte Deutschland · Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.