Was das Gesetz für neue Anlagen regelt
- 60-%-Grenze: Ohne intelligentes Messsystem darf eine neue Anlage höchstens 60 % ihrer installierten Leistung einspeisen.
- Negative Preise: In Stunden mit negativen Börsenstrompreisen entfällt die Vergütung.
- Steuerbarkeit: Netzbetreiber bekommen mehr Steuerungsmöglichkeiten; § 14a EnWG regelt steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
Quellen: Solarserver: Was das Solarspitzengesetz für private PV-Anlagen bedeutet. Stand: 08.10.2026.
Die Mittagsspitze ist die beste Heizstunde
Gerade an sonnigen Mittagen wird abgeregelt oder nicht vergütet. Ein Speicher, der genau dann lädt, verwandelt diesen Strom in Wärme für Abend und Nacht. Für den Kunden heißt das: weniger verschenkter Strom. Für den PV-Betrieb: ein konkretes Argument, warum Wärme ins Angebot gehört.
| Mittags 12–15 Uhr | ohne Wärmespeicher | mit Wärmespeicher |
|---|---|---|
| PV-Überschuss über 60 % | wird abgeregelt | lädt den Wärmespeicher |
| Negative Börsenpreise | keine Vergütung | Strom wird selbst genutzt |
| Abends/nachts | Heizung läuft mit Gas/Öl/Netzstrom | Heizung nutzt gespeicherte Wärme |
Ob ein Gerät als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG angemeldet werden kann, klärt der Elektrofachbetrieb mit dem Netzbetreiber.
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Stand: 08.10.2026 · Heizungskonzepte Deutschland · Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.