Die Änderungen auf einen Blick
| Thema | bis Juli 2026 | seit Juli 2026 |
|---|---|---|
| 65-%-Regel für neue Heizungen | ja (im Bestand an Wärmeplanung gekoppelt) | entfällt (GModG, 29.07.2026) |
| Neue Öl-/Gasheizung | nur mit Auflagen | erlaubt, Bio-Anteil steigt ab 2029 |
| Förderfähige Kosten (1. Wohneinheit) | 30.000 € | 28.000 €, ab 01.02.2027 halbjährlich 750 € weniger |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 20 % | 16 % |
| Effizienzbonus | 5 % | entfällt |
Quellen: pv magazine: GModG beschlossen · energie-fachberater: Änderungen der Heizungsförderung · Verbraucherzentrale: GModG. Stand: 08.10.2026.
Förderkonditionen bitte vor jedem Angebot auf kfw.de prüfen.
Was das im Verkauf bedeutet
Wenn die Förderung sinkt, wird die Anschaffung für den Kunden teurer – gerade bei Lösungen, die ohne Förderung kaum zu stemmen sind. Eine Wärmepumpe im Bestand kostete laut Verbraucherzentrale RLP im Mittel 36.397 € vor Förderung. Eine Heizzentrale mit Wärmespeicher liegt bei rund 13.000 € inklusive Montage (Kalkulationsbeispiel) und ist nach unserem Kenntnisstand nicht förderfähig. Dafür sind ihre laufenden Kosten bei hohem Wärmebedarf höher – sie passt deshalb vor allem dort, wo der Bedarf moderat ist, PV-Strom oder günstige Tarifstunden genutzt werden oder eine Wärmepumpe nicht möglich ist.
Stand: 08.10.2026 · Heizungskonzepte Deutschland · Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet.